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SUMMARY:Neue Rechtsformen für Datentreuhand?
DESCRIPTION:Die konkrete gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung von Datentreuhändern stellt weiterhin eine zentrale juristische und rechtspolitische Herausforderung dar. Gleichzeitig gewinnen neue Modelle für gemeinwohlorientierte und vertrauensbasierte Organisationsformen in der Digitalwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Workshop den aktuellen Diskussionen um neue in Frage kommende Rechtsformen für Datentreuhandmodelle.  \nIm Mittelpunkt stehen dabei insbesondere zwei derzeit intensiv diskutierte Vorschläge: die auf EU-Ebene entwickelte „EU Inc.“ sowie die in Deutschland geplante Gesellschaft mit gebundenem Vermögen (GmgV). Beide Ansätze sollen hinsichtlich ihrer Bedeutung und praktischen Relevanz für die Digitalwirtschaft und insbesondere für Datentreuhänder näher beleuchtet werden.  \nEinleitend gibt der Workshop einen kurzen Überblick über die wesentlichen Merkmale der vorgeschlagenen EU-Rechtsform „EU Inc.“ sowie über das Konzept der Gesellschaft mit gebundenem Vermögen. Anschließend wird die praktische Relevanz dieser rechtspolitischen Vorschläge aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert – sowohl mit Blick auf die besonderen Anforderungen von Datentreuhandmodellen als auch im Hinblick auf Konzepte des Verantwortungseigentums.  \nFür die Diskussion sprechen:  \n\nProf. Dr. Florian Möslein\, Professor für Innovation und Recht an der Universität Wien \nDr. Alexander Alldridge\, Geschäftsführer der EuroDaT GmbH \nDr. Till Wagner\, Geschäftsführender Vorstand bei der Stiftung Verantwortungseigentum \n\nGemeinsam sollen zentrale Fragestellungen diskutiert werden: Welche neuen Rechtsformen eignen sich für Datentreuhandmodelle? Wie lassen sich Vertrauen\, Transparenz und Gemeinwohlorientierung rechtlich verankern? Und wie grenzen sich die vorgeschlagenen Modelle von bestehenden Rechtsformen ab?  \nDer Workshop bietet Raum für Austausch\, Einordnung und kritische Reflexion der aktuellen Entwicklungen. Ziel ist es\, die jeweiligen Stärken und Schwächen der vorgeschlagenen Rechtsformen herauszuarbeiten und ihre Potenziale für die zukünftige Gestaltung datenbasierter Kooperationen zu diskutieren. \n\nDie konkrete gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung von Datentreuhändern stellt weiterhin eine zentrale juristische und rechtspolitische Herausforderung dar. Gleichzeitig gewinnen neue Modelle für gemeinwohlorientierte und vertrauensbasierte Organisationsformen in der Digitalwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Workshop den aktuellen Diskussionen um neue in Frage kommende Rechtsformen für Datentreuhandmodelle.  Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere zwei derzeit...
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SUMMARY:Funktionsprinzipien eines transaktionsbasierten Datentreuhänders
DESCRIPTION:In unserem Workshop beleuchten wir die Kernmechanismen und Funktionsprinzipien transaktionsbasierter Datentreuhänder. Am konkreten Beispiel des Projekts EuroDaT analysieren wir dieses neue Paradigma des Datenteilens: Durch die gezielte Entkopplung von Datenhoheit und Datenanalyse lässt sich ein datenschutzkonformer Zustand automatisiert aufrechterhalten. \nDieser Workshop beleuchtet die Kernmechanismen und Funktionsprinzipien eines transaktionsbasierten Datentreuhänders. Am konkreten Beispiel des vom BMWK geförderten Projekts EuroDaT analysieren wir dieses neue Paradigma des Datenteilens. Dabei untersuchen wir\, wie durch die Entkopplung von Datenhoheit und Datenanalyse ein datenschutzkonformer Zustand automatisiert aufrechterhalten werden kann\, indem dem der algorithmische Code und die Datenquellen vorübergehend in einer abgesicherten Verarbeitungsumgebung zusammengeführt werden. Diese separate Umgebung schützt die Daten vor äußerer Einsicht\, analysiert sie automatisiert und wird nach der Datentransaktion rückstandslos gelöscht. Somit entfällt die übliche Notwendigkeit Daten physisch zu transferieren und es entstehen keine datenschutzrechtlich bedenklichen zusammengeführten Datenbestände. \nIm Zuge einer Präsentation mit anschließender Fachdiskussion durchleuchten wir die drei Kernkomponenten\, die in diesem Ansatz Vertrauen absichern: \n\nRecht: Bewertung der rechtlichen Grundlagen\, insbesondere des Data Governance Acts (DGA) und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und ihre Überführung in formale Systemregeln.\nOrganisation: Governance-Strukturen und Betreibermodelle zur Gewährleistung strikter institutioneller Neutralität (Vermeidung von Interessenkonflikten).\nTechnik: Die softwareseitige und kryptografische Ausgestaltung isolierter Verarbeitungsumgebungen\, die sowohl sensible Rohdaten als auch geistiges Eigentum an modernen Analysealgorithmen zuverlässig abschirmen. Der Workshop bietet Raum für den fachlichen Austausch über die Potenziale\, technologischen Herausforderungen und informationstechnischen Grenzen transaktionsbasierter Vertrauensarchitekturen im Kontext moderner Datenökosysteme.\n\nIn unserem Workshop beleuchten wir die Kernmechanismen und Funktionsprinzipien transaktionsbasierter Datentreuhänder. Am konkreten Beispiel des Projekts EuroDaT analysieren wir dieses neue Paradigma des Datenteilens: Durch die gezielte Entkopplung von Datenhoheit und Datenanalyse lässt sich ein datenschutzkonformer Zustand automatisiert aufrechterhalten. Dieser Workshop beleuchtet die Kernmechanismen und Funktionsprinzipien eines transaktionsbasierten Datentreuhänders. Am konkreten Beispiel des vom BMWK...
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SUMMARY:Mehrwert versprechen - Value Propositions von Datentreuhändern kundenzentriert gestalten
DESCRIPTION:In datenbasierten Ökosystemen gewinnen Datentreuhandmodelle zunehmend an Bedeutung – insbesondere wenn es darum geht\, vertrauensvolle Rahmenbedingungen für die gemeinsame Datennutzung zu schaffen. Während rechtliche und technische Lösungen vielfach erprobt werden\, bleibt häufig unklar\, welche konkreten Mehrwerte für die Nutzenden entstehen. Der Workshop greift dieses Verstetigungsproblem interaktiv auf und unterstützt Datentreuhänder dabei\, das eigene Verständnis der angebotenen Mehrwerte zu schärfen.  \nFür Datentreuhänder hängt das Etablieren eines nachhaltigen Geschäfts- oder Betriebsmodells neben der Machbarkeit der angebotenen Leistungen und der Finanzierbarkeit auch davon ab\, ob diese Leistungen den potentiellen Nutzenden ausreichende Mehrwerte stiften\, die über das reine Teilen und zugänglich machen von Daten hinausgehen. Damit wird die zentrale Frage aufgeworfen\, wie Datentreuhänder zu einem guten Mehrwertversprechen kommen. \nDer 90-minütige Workshop ordnet daher zunächst die Begriffe „Mehrwertversprechen“ und „Geschäftsmodell“ ein\, um den Teilnehmenden anschließend Einblicke in ausgewählte Mehrwertversprechen von Datentreuhändern zu geben. Die Beispiele dienen folglich der interaktiven Erarbeitung eines Mehrwertverständnisses\, welches durch Impulse sowie Übungen zum Thema Kundenzentrierung und zur Anwendung von ökosystemischen Tools angereichert wird. \nInsgesamt zielt der Workshop darauf ab Teilnehmende zu befähigen\, die Zusammenhänge zwischen angebotenen Leistungen und empfundenen Mehrwerten zu eruieren sowie praktische Hilfestellungen zur Einschätzung\, Erarbeitung und Verbesserung von Mehrwertversprechen zu geben. Der Workshop richtet sich somit an Mitarbeitende aus Projekten\, Wirtschaft\, Wissenschaft und Verwaltung\, die Interesse am Austausch und an der Entwicklung von praktischen Kompetenzen im Spannungsfeld zwischen Mehrwerten und angebotenen Leistungen von Datentreuhändern haben.\n\nIn datenbasierten Ökosystemen gewinnen Datentreuhandmodelle zunehmend an Bedeutung – insbesondere wenn es darum geht, vertrauensvolle Rahmenbedingungen für die gemeinsame Datennutzung zu schaffen. Während rechtliche und technische Lösungen vielfach erprobt werden, bleibt häufig unklar, welche konkreten Mehrwerte für die Nutzenden entstehen. Der Workshop greift dieses Verstetigungsproblem interaktiv auf und unterstützt Datentreuhänder dabei, das eigene Verständnis der...
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SUMMARY:Gesundheitsdaten als Ressource: Der EHDS zwischen Zugang\, Wertschöpfung und KI
DESCRIPTION:Die Verordnung über den Europäischen Gesundheitsdatenraum – European Health Data Space (EHDS) ist seit März 2025 in Kraft und verschiebt die Perspektive grundlegend: Gesundheitsdaten sind nicht nur Gegenstand von Schutzpflichten\, sondern eine rechtlich erschlossene Ressource für Forschung\, Produktentwicklung und KI.  \nDieser Workshop zeigt entlang der Wertschöpfungskette\, wie Primär- und Sekundärnutzung unter dem EHDS rechtssicher gestaltet werden\, welche Zugangsmechanismen und Genehmigungsprozesse gelten und wie die EHDS-VO mit KI-VO\, DSGVO und GDNG zusammenspielen. \nDer Workshop wird organisiert von Prof. Dr. Anne Lauber-Rönsberg und durchgeführt von Herrn Dr. Johannes Gilch\, Rechtsanwalt bei SCHÜRMANN ROSENTHAL DREYER Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB.\n\nDie Verordnung über den Europäischen Gesundheitsdatenraum - European Health Data Space (EHDS) ist seit März 2025 in Kraft und verschiebt die Perspektive grundlegend: Gesundheitsdaten sind nicht nur Gegenstand von Schutzpflichten, sondern eine rechtlich erschlossene Ressource für Forschung, Produktentwicklung und KI. Dieser Workshop zeigt entlang der Wertschöpfungskette, wie Primär- und Sekundärnutzung unter dem EHDS rechtssicher gestaltet...
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SUMMARY:Bedarfe der DTM-Community und deren Adressierung
DESCRIPTION:Technisch\, rechtlich und organisatorisch verbinden sich mit der Konzeption und Skalierung von Datentreuhandmodellen grundlegende Herausforderungen. So gilt es beispielsweise einen geeigneten Use-Case zu finden\, wofür eine Marktanalyse von Nöten ist\, eine für die Konzeption des DTM passende Rechtsform zu wählen und zu klären\, wie die Anonymisierung der Daten erfolgt. Diese in der Praxis auftretenden Herausforderungen verweisen wiederum auf die Bedarfe der DTM Community. \nIn unserem Workshop wollen wir diese praktischen Bedarfe vorstellen und dabei die Möglichkeit bieten\, gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen. Die DaTNet-Bedarfsanalyse identifiziert die Bedarfe der Community\, um sie zu adressieren. Wir wollen daher im Workshop auch zeigen\, wie verschiedene Materialien\, Tools und Möglichkeiten zur Vernetzung DTM bei der Skalierung unterstützen können.\n\nTechnisch, rechtlich und organisatorisch verbinden sich mit der Konzeption und Skalierung von Datentreuhandmodellen grundlegende Herausforderungen. So gilt es beispielsweise einen geeigneten Use-Case zu finden, wofür eine Marktanalyse von Nöten ist, eine für die Konzeption des DTM passende Rechtsform zu wählen und zu klären, wie die Anonymisierung der Daten erfolgt. Diese in der Praxis auftretenden Herausforderungen...
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SUMMARY:Datenschutzrecht - Herausforderungen und Chancen für Datentreuhandmodelle
DESCRIPTION:Für die Ausgestaltung des Workshops haben Sie vorab die Gelegenheit\, uns bis zum 5. Mai Ihre Fragen zukommen zu lassen\, die Sie im Rahmen eines datenschutzrechtlichen Workshops besonders interessieren würden. Senden Sie Ihre Fragen gerne an: datnet@zevedi.de \nDer Workshop wird organisiert von Prof. Dr. Anne Lauber-Rönsberg und durchgeführt von Anwälten der Kanzlei EY Law.\n\nFür die Ausgestaltung des Workshops haben Sie vorab die Gelegenheit, uns bis zum 5. Mai Ihre Fragen zukommen zu lassen, die Sie im Rahmen eines datenschutzrechtlichen Workshops besonders interessieren würden. Senden Sie Ihre Fragen gerne an: datnet@zevedi.de Der Workshop wird organisiert von Prof. Dr. Anne Lauber-Rönsberg und durchgeführt von Anwälten der Kanzlei EY Law.
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SUMMARY:Sonderinsolvenzrecht für Datentreuhänder?
DESCRIPTION:Bitte beachten: Der Workshop wird krankheitsbedingt vom 17. April auf den 8. Mai 2026\, 14-16 Uhr verschoben.\n  \nIn der Insolvenz geht es längst nicht mehr nur um Maschinen\, Warenlager oder Forderungen – gerade bei digitalen Geschäftsmodellen spielen Daten eine zentrale Rolle. Für Insolvenzverwalter stellt sich dabei zunehmend die praktische Frage\, wie mit Datenbeständen umzugehen ist und welche Rechte Vertragspartner im Hinblick auf den Zugriff auf diese Daten haben.  \nVor diesem Hintergrund hat der europäische Gesetzgeber mit dem Data Governance Act (DGA) einen neuen Ordnungsrahmen für vertrauenswürdige Datenökosysteme geschaffen und Datenvermittlungsdienste als infrastrukturelle Akteure der europäischen Datenstrategie positioniert. Art. 12 lit. h DGA verpflichtet diese Dienste\, für den Insolvenzfall organisatorische Vorkehrungen zur Sicherung des Datenzugangs ihrer Vertragspartner*innen zu treffen – und wirft damit die grundlegende Frage auf\, wie sich europäische Digitalregulierung in die Strukturen des nationalen Insolvenzrechts einfügt. \nBisher herrscht erhebliche Unklarheit über die konkreten Auswirkungen dieser Regelung. Besonders schwierig ist die dogmatische Einordnung\, weil die Vorschrift einen präventiven Ansatz verfolgt: Insolvenzrechtliche Schutzziele werden in die Unternehmensorganisation vorverlagert\, während die eigentliche Verteilungsordnung der Insolvenz unangetastet bleibt. Gleichzeitig gilt\, dass Insolvenzprivilegien – etwa ein Aussonderungsrecht – nicht privatautonom begründet werden können\, sondern ausschließlich gesetzlich vorgesehen sein müssen. Hieraus ergibt sich ein Spannungsverhältnis zwischen unionsrechtlicher Digitalregulierung und den Strukturprinzipien des deutschen Insolvenzrechts. \nDer Workshop soll aufzeigen\, welche Rechte Art. 12 lit. h DGA den Vertragspartner*innen eines Datenvermittlungsdienstes im Insolvenzverfahren tatsächlich vermittelt und welche Konsequenzen sich daraus für die Praxis ergeben.\n\nBitte beachten: Der Workshop wird krankheitsbedingt vom 17. April auf den 8. Mai 2026, 14-16 Uhr verschoben. &nbsp; In der Insolvenz geht es längst nicht mehr nur um Maschinen, Warenlager oder Forderungen – gerade bei digitalen Geschäftsmodellen spielen Daten eine zentrale Rolle. Für Insolvenzverwalter stellt sich dabei zunehmend die praktische Frage, wie mit Datenbeständen umzugehen...
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SUMMARY:Statische Code-Analyse für Datentreuhänder
DESCRIPTION:In modernen Datenökosystemen zielen Datentreuhänder darauf ab\, das Teilen von Daten zu ermöglichen\, ohne dauerhaft die Kontrolle über Daten und Nutzungsweisen abzugeben. Ein vielversprechender Ansatz ist dabei die transaktionsbasierte Datentreuhand: Daten werden nicht dauerhaft bereitgestellt\, sondern nur anlassbezogen in kontrollierten\, temporären Ausführungsumgebungen verarbeitet.  \nExterner Code – etwa Analyse-Skripte oder Algorithmen – wird für eine konkrete Anfrage mit den benötigten Daten zusammengeführt\, innerhalb der Infrastruktur des Datentreuhänders ausgeführt und anschließend wieder entfernt. Genau hier entsteht ein kritischer Punkt: Wie lässt sich sicherstellen\, dass diese einzelnen Verarbeitungsvorgänge nicht zum Einfallstor für unzulässige Datenflüsse oder missbräuchliche Nutzung werden? Der Workshop setzt an dieser Stelle an und fokussiert eine zentrale „Verteidigungslinie“ solcher Architekturen: die systematische Prüfung von Code vor seiner Ausführung in transaktionsbasierten Kontexten. \nEin besonderer Fokus liegt auf den Möglichkeiten und Grenzen statischer Code-Analyse als Bestandteil dieser vorgelagerten Sicherheitsschleuse. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ben Hermann (Universität Stuttgart) diskutieren wir\, welche sicherheitsrelevanten Eigenschaften sich im Code erkennen lassen – etwa potenzielle Datenflüsse oder Exfiltrationspfade – und wie solche Prüfungen in eine transaktionsbasierte Architektur integriert werden können\, etwa durch verpflichtende Audit-Pipelines oder zertifizierte Auswertungslogik. Zugleich wird deutlich\, dass Vertrauen hier nicht aus dauerhafter Kontrolle entsteht\, sondern aus der wiederholten\, überprüfbaren Absicherung einzelner Verarbeitungsschritte. Der Workshop richtet sich an technische und organisatorische Verantwortliche\, die Datenzugriffe nicht pauschal freigeben\, sondern als einzelne\, überprüfbare Verarbeitungsvorgänge orchestrieren wollen.\n\nIn modernen Datenökosystemen zielen Datentreuhänder darauf ab, das Teilen von Daten zu ermöglichen, ohne dauerhaft die Kontrolle über Daten und Nutzungsweisen abzugeben. Ein vielversprechender Ansatz ist dabei die transaktionsbasierte Datentreuhand: Daten werden nicht dauerhaft bereitgestellt, sondern nur anlassbezogen in kontrollierten, temporären Ausführungsumgebungen verarbeitet. Externer Code – etwa Analyse-Skripte oder Algorithmen – wird für eine konkrete...
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SUMMARY:Introduction to the legal framework for data sharing and data trusts
DESCRIPTION:Gegenstand des dieses Mal in englischer Sprache angebotenen Workshops sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Datentreuhänder\, wie sie durch den Data Governance Act (DGA) gesetzt werden.  \nIn der praktischen Anwendung werfen die Vorschriften zur Weiterverwendung von Daten im Besitz öffentlicher Stellen\, zu Datenvermittlungsdiensten\, die u.a. Registrierungspflichten unterliegen\, und zu freiwilligen Datenspenden (Datenaltruismus) eine Vielzahl von Anwendungs- und Auslegungsfragen auf. In dem Workshop werden die zentralen Anforderungen des DGA und ihr Zusammenspiel mit anderen Regelungen des Datenrechts beleuchtet und im gemeinsamen Austausch mögliche Anwendungsfragen diskutiert. \nThe subject of this workshop\, which will be held in English\, is the legal framework for data intermediary services as set out in the Data Governance Act (DGA).  \nIn practical application\, the regulations on the reuse of data held by public authorities\, on data intermediary services that are subject to registration requirements\, among other things\, and on voluntary data donations (data altruism) raise a number of questions regarding application and interpretation. The workshop will highlight the key requirements of the DGA and how they interact with other data law regulations\, and participants will discuss possible application issues in a joint exchange.\n\nGegenstand des dieses Mal in englischer Sprache angebotenen Workshops sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Datentreuhänder, wie sie durch den Data Governance Act (DGA) gesetzt werden. In der praktischen Anwendung werfen die Vorschriften zur Weiterverwendung von Daten im Besitz öffentlicher Stellen, zu Datenvermittlungsdiensten, die u.a. Registrierungspflichten unterliegen, und zu freiwilligen Datenspenden (Datenaltruismus) eine Vielzahl von Anwendungs-...
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SUMMARY:„Skalieren organisieren\, Organisieren skalieren“ – Vernetzungstreffen Datentreuhandmodelle 2026
DESCRIPTION:Das Vernetzungstreffen Datentreuhandmodelle 2026 findet vom 26. bis 27. März 2026 hybrid in den Räumlichkeiten des SLUB Open Science Lab in Dresden statt. Zentrale Themen werden sein: Ethical\, Legal und Technology Foresight sowie die Skalierung von Datentreuhandmodellen.  \nBei Fragen oder Anregungen können Sie sich gerne über unser Kontaktformular bei uns melden. \nWir freuen uns auf ein spannendes\, austausch- und diskussionsreiches Treffen mit Ihnen allen in Dresden! \nUnser Rückblick auf die DTM 26 in Dresden. \nProgrammüberblick\nDonnerstag\, 26. März 2026\n\nab 9:30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr Vortragsprogramm\, Austausch und Vernetzung im Open Science Lab\n12:30 bis 13:30 Uhr Mittagessen vor Ort\n19:00 Uhr gemeinsames Abendessen im Feldschlößchen Stammhaus (optional\, auf Selbstzahlerbasis\, mit Anmeldung bis 24. März 2026)\n\nFreitag\, 27. März 2026\n\nab 9:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr Vortragsprogramm\, Austausch und Vernetzung im Open Science Lab\n13:30 bis 14:00 Uhr Mittagessen und Abschluss\n\nHier finden Sie unser Programm. \nLightning Talks\nIm Rahmen der Vernetzungskonferenz möchten wir das Format der „Lightning Talks“ nutzen\, um die Vielfalt der Perspektiven\, Herausforderungen und insbesondere der konkreten Lösungsansätze im Bereich Datentreuhand sichtbar zu machen – ganz im Sinne von Best Practices. Für die Strukturierung der Kurzbeiträge (maximal vier Minuten) finden Sie hier eine Vorlage für eine Folie. Wir freuen uns sehr\, wenn Sie sich mit Ihren Projekten beteiligen – sei es vor Ort in Dresden\, mit einer kurzen Online-Präsentation oder mit einem vorproduzierten Videobeitrag. Ausgewählte Best Practices werden wir im Nachgang zur Konferenz auf der Webseite zugänglich machen\, um die Vielfalt der Lösungsansätze der DTM-Community nicht nur zu teilen\, sondern auch nachhaltig sichtbar zu machen.  \nWeitere Informationen zu den Lightning Talks\n\nDas Vernetzungstreffen Datentreuhandmodelle 2026 findet vom 26. bis 27. März 2026 hybrid in den Räumlichkeiten des SLUB Open Science Lab in Dresden statt. Zentrale Themen werden sein: Ethical, Legal und Technology Foresight sowie die Skalierung von Datentreuhandmodellen.  Bei Fragen oder Anregungen können Sie sich gerne über unser Kontaktformular bei uns melden. Wir freuen uns auf...
URL:https://datnet.eu/event/vernetzungstreffen-dtm-2026/
LOCATION:Open Science Lab der SLUB\, Zellescher Weg 21–25\, Dresden\, 01217\, Germany | https://tu-dresden.zoom-x.de/j/64807274540?pwd=h26Kr0niHD7JX6GtcEW1Ib0aN3nJPP.1
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SUMMARY:EuProGigant Open House Day 2026 – featured by LeOniDaS
DESCRIPTION:Data is becoming a shared economic resource. Yet many organisations\, especially small and medium‑sized enterprises\, still face one key question: how can data be shared\, protected and turned into real business value at the same time? \nBuild trusted data value – together\nAt the heart of data spaces lies a clear promise: data sovereignty\, trust and interoperability. Companies remain in control of their data while gaining access to new markets\, partners and value chains. For SMEs in particular\, this opens doors that were previously reserved for large organisations with extensive digital infrastructures. \nLeveraging data spaces means: \n\ncreating new\, scalable business models based on shared data\ncollaborating across organisational and sector boundaries without losing control\nreducing technical and legal complexity through common standards\nbuilding trust through transparent rules and sovereign data usage\n\nTake a first step into data spaces!\nAs a German knowledge transfer project born from the Gaia-X lighthouse project EuProGigant\, LeOniDaS focuses on simple and practical onboarding processes into data spaces and on consulting on how business models can grow through collaboration rather than isolation. \nHow to learn about this?\nBuilding a resilient\, data-driven and sustainable manufacturing ecosystem to strengthen Europe’s industrial leadership: this March\, the Technical University of Darmstadt – one of Europe’s leading engineering universities – becomes a focal point for pioneering manufacturing initiatives. \nHosted in the research environment of the university the EuProGigant Open House Day – featured by LeOniDaS – brings together project partners\, funding authorities\, policy makers and industry leaders from the manufacturing domain. \n  \nFurther information\, incl. agenda and registration:\nhttps://www.eitmanufacturing.eu/news-events/events/euprogigant-open-house-day-2026-featured-by-leonidas/\n\nData is becoming a shared economic resource. Yet many organisations, especially small and medium‑sized enterprises, still face one key question: how can data be shared, protected and turned into real business value at the same time? Build trusted data value – together At the heart of data spaces lies a clear promise: data sovereignty, trust...
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SUMMARY:Online-Workshop:  Einführung und Onboarding in industrielle Daten- und Serviceökosysteme
DESCRIPTION:Wie gelingt der Einstieg in die Nutzung digitaler Datenräume in der Produktion und die Realisierung entsprechender Mehrwerte? Diese Fragen werden in unseren Online-Workshops am 05.03.2026 im Rahmen des Forschungsprojekts LeOniDaS behandelt. \nIm Jahr 2023 erreichte das weltweite Datenvolumen 126\,32 Zettabyte – doppelt so viel wie 2020 und 25-mal so viel wie 2011. Ein erheblicher Anteil entfällt auf den industriellen Bereich\, wobei rund 80 % der Daten ungenutzt bleiben. Hemmnisse sind unter anderem fehlende Interoperabilität\, Sicherheitsbedenken sowie unzureichende Geschäftsmodelle. Gaia-X-basierte Daten- und Serviceökosysteme wie Pontus-X adressieren diese Herausforderungen durch sicheren\, interoperablen Datenaustausch und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten. Dennoch erschweren geringe Bekanntheit\, fehlende Kompetenzen und komplexe Onboarding-Prozesse – besonders für KMU – die Teilnahme. \nDie Veranstaltung bietet eine Einführung in Daten- und Serviceökosysteme\, beleuchtet den Paradigmenwechsel datengetriebener Wertschöpfung anhand praxisnaher Beispiele und stellt den verbesserten Onboarding-Prozess von Pontus-X anschaulich vor. \nEine Anmeldung für den Workshop kann per Mail an  f.gast@ptw.tu-darmstadt.de erfolgen.\n\nWie gelingt der Einstieg in die Nutzung digitaler Datenräume in der Produktion und die Realisierung entsprechender Mehrwerte? Diese Fragen werden in unseren Online-Workshops am 05.03.2026 im Rahmen des Forschungsprojekts LeOniDaS behandelt. Im Jahr 2023 erreichte das weltweite Datenvolumen 126,32 Zettabyte – doppelt so viel wie 2020 und 25-mal so viel wie 2011. Ein erheblicher Anteil entfällt auf den...
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SUMMARY:Datentreuhandmodell für horizontale Geodatenräume - InGeoDTM Abschlussveranstaltung
DESCRIPTION:Wie lassen sich schützenswerte Geodaten verfügbar machen und wirtschaftlich nutzen? \n\n\nBei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen spielen Geodaten eine zunehmend große Rolle. Ob bei der Lösung von Umweltproblemen\, dem Schutz kritischer Infrastrukturen oder der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen – präzise geografische Informationen sind unverzichtbar. Jedoch gibt es viele Anbietende und keine einheitlichen Bedingungen. Für potenzielle Käuferinnen und Käufer ist es schwierig\, einen Überblick zu erhalten. \n  \n \nIn der Abschlussveranstaltung möchten wir gerne mit Ihnen unsere Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt InGeoDTM teilen: \n\nLeitbild Datenraum InGeo-X und Datentreuhänder InGeoDTM\nAngepasstes Rahmenwerk für die Data-Governance\nSystemkonzept und Referenzimplementierung InGeo-X Blueprint\nUmsetzung der Anwendungsszenarien (Demos)\nStrategie für eine Verstetigung (Rollen\, Organisationformen\, Businessmodell\, Finanzierung)\n\nAnwendungsfälle im Fokus: \n\nEnergiewirtschaft: Potentialflächenanalyse für Windenergie\nForstwirtschaft: KI-Trainingsdaten für Forstanwendungen\n\n\n  \nProgramm und Anmeldung: \nDie Veranstaltung findet digital in Microsoft Teams statt. Weitere Informationen sowie das Programm und eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf folgender Seite: \nhttps://www.igd.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/abschlussveranstaltung-datentreuhandmodell-fuer-horizontale-geodatenraeume-ingeodtm.html\n\nWie lassen sich schützenswerte Geodaten verfügbar machen und wirtschaftlich nutzen? Bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen spielen Geodaten eine zunehmend große Rolle. Ob bei der Lösung von Umweltproblemen, dem Schutz kritischer Infrastrukturen oder der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen – präzise geografische Informationen sind unverzichtbar. Jedoch gibt es viele Anbietende und keine einheitlichen Bedingungen. Für potenzielle Käuferinnen...
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SUMMARY:Datentreuhandschaften für KMUs: Ergebnisse aus EG-DAS
DESCRIPTION:Das Forschungsprojekt EG-DAS biegt auf die Zielgerade ein. Nach intensiver Arbeit an Modellen zur Datentreuhand und Datensouveränität möchten wir unsere Ergebnisse nun im Rahmen eines fokussierten Online-Abschlussworkshops präsentieren.  \nUnter dem Titel „Datentreuhandschaften für KMUs“ stellen wir die Projektergebnisse vor und beleuchten deren Bedeutung für die Anwendung. Das Programm wird durch eine externe Keynote eingeleitet\, die wertvolle Impulse von außen liefert. Im Anschluss stehen die Präsentation unserer Lösungen sowie die gemeinsame Diskussion der Ergebnisse im virtuellen Raum im Mittelpunkt. \nWeitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite: https://datentreuhandschaft.de/workshop-2026\, wo Sie sich auch zu der Veranstaltung anmelden können.\n\nDas Forschungsprojekt EG-DAS biegt auf die Zielgerade ein. Nach intensiver Arbeit an Modellen zur Datentreuhand und Datensouveränität möchten wir unsere Ergebnisse nun im Rahmen eines fokussierten Online-Abschlussworkshops präsentieren. Unter dem Titel „Datentreuhandschaften für KMUs“ stellen wir die Projektergebnisse vor und beleuchten deren Bedeutung für die Anwendung. Das Programm wird durch eine externe Keynote eingeleitet, die...
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SUMMARY:Abschlussveranstaltung des F&E-Projekts ScaleTrust
DESCRIPTION:Am 24. Februar 2026 lädt das Forschungsprojekt ScaleTrust zur Abschlussveranstaltung nach Leipzig ein. Im Mittelpunkt stehen die im Projekt entwickelten Ansätze\, Ergebnisse und Erfahrungen sowie deren Bedeutung für den Aufbau vertrauenswürdiger Datentreuhandmodelle. \nScaleTrust (Scalable Compliance and Leadership in Ethical Trusteeship) ist ein vom Bundesministerium für Forschung\, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) aus Mitteln der Europäischen Union gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit dem Ziel\, ein rechtssicheres\, skalierbares und vertrauenswürdiges Datentreuhändermodell als Grundlage fairer und dezentraler Datenökosysteme zu etablieren. \nDatentreuhänder agieren dabei als neutrale Intermediäre\, die Daten im Auftrag der Dateneigentümer verantwortungsvoll verwalten und kontrolliert weitergeben. Das ScaleTrust-Projekt schafft den technischen\, organisatorischen und rechtlichen Rahmen für einen fairen\, anwendungs-\, sektoren- und länderübergreifenden Datenaustausch\, beispielhaft in der Praxis in Datenräumen wie dem Green Deal Dataspace erprobt. \nDie Abschlussveranstaltung bietet Einblicke in die Projektergebnisse\, Demonstratoren und Use Cases sowie in die Beiträge der beteiligten Projektpartner. Darüber hinaus lädt sie zum Austausch über zukünftige Entwicklungen\, Herausforderungen und Potenziale von Datentreuhandmodellen in datengetriebenen Ökosystemen ein. \nWir laden Sie herzlich ein\, sich über die Ergebnisse von ScaleTrust zu informieren\, neue Impulse mitzunehmen und gemeinsam Perspektiven für einen fairen und vertrauenswürdigen Datenaustausch zu diskutieren. \nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme! \n  \nProgramm und Anmeldung: \nDie Veranstaltung findet hybrid am Institut für Angewandte Informatik in Leipzig statt – eine virtuelle Teilnahme ist möglich. Weitere Informationen sowie das Programm und eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf folgender Seite: \nhttps://www.scaletrust.de/2026/02/02/abschlussveranstaltung-des-fe-projekts-scaletrust/ \n \n \n\nAm 24. Februar 2026 lädt das Forschungsprojekt ScaleTrust zur Abschlussveranstaltung nach Leipzig ein. Im Mittelpunkt stehen die im Projekt entwickelten Ansätze, Ergebnisse und Erfahrungen sowie deren Bedeutung für den Aufbau vertrauenswürdiger Datentreuhandmodelle. ScaleTrust (Scalable Compliance and Leadership in Ethical Trusteeship) ist ein vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) aus Mitteln der Europäischen Union gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit dem Ziel, ein rechtssicheres, skalierbares...
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SUMMARY:Kartell oder Kooperation? DTM zum Teilen von Unternehmensdaten
DESCRIPTION:Das Europäische und das Deutsche Wettbewerbsrecht sollen sicherstellen\, dass ein fairer Wettbewerb auf den Märkten stattfindet. Teilen Unternehmen Daten\, um gemeinsam zu forschen\, Probleme zu lösen oder Innovationen zu entwickeln\, so kann dies trotz Einhaltung von Datenschutz\, Geschäftsgeheimnisschutz und anderen rechtlichen Rahmenbedingungen zu Problemen führen: Wo wirtschaftlich sensible Daten geteilt werden\, besteht die Gefahr\, dass der faire Wettbewerb beeinträchtigt wird. Es drohen Geldbußen und andere behördliche Maßnahmen. \nDer Workshop gibt einen Einblick in die Grundzüge des Wettbewerbsrechts und seine Folgen für die Datenwirtschaft und zeigt das Potenzial von Datentreuhändern als Lösung für den Konflikt zwischen Wettbewerbsschutz und Innovationsförderung auf.\n\nDas Europäische und das Deutsche Wettbewerbsrecht sollen sicherstellen, dass ein fairer Wettbewerb auf den Märkten stattfindet. Teilen Unternehmen Daten, um gemeinsam zu forschen, Probleme zu lösen oder Innovationen zu entwickeln, so kann dies trotz Einhaltung von Datenschutz, Geschäftsgeheimnisschutz und anderen rechtlichen Rahmenbedingungen zu Problemen führen: Wo wirtschaftlich sensible Daten geteilt werden, besteht die Gefahr, dass...
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SUMMARY:Digitalethik als DTM-Randbedingung: ein Blick nach vorn
DESCRIPTION:Datentreuhandmodelle stehen im Zentrum aktueller Debatten um vertrauenswürdige Datennutzung\, digitale Souveränität und verantwortungsvolle Datenökonomien. Während rechtliche Rahmenbedingungen an Kontur gewinnen\, bleibt das Zauberwort Ethik oft unterbelichtet: Welche Rolle spielt Digitalethik heute? Lässt sich über die zukünftige Bedeutung von Ethik für die konkrete Ausgestaltung und Akzeptanz von Datentreuhandmodellen etwas sagen? Und was meint „Ethik“ überhaupt? \nDer Workshop greift diese Fragen auf. Und zwar mit Blick auf die Praxis von Datentreuhändern. Ausgangspunkt ist eine vorausschauende Analyse der Entwicklung von Digitalethik bis 2030. Jedenfalls gehen ethische Anforderungen weit über Datenschutz hinaus. Themen wie Datenprovenienz\, Transparenz und Erklärbarkeit von KI\, der Umgang mit Bias und Diskriminierungsrisiken\, verantwortungsvolles Datenmanagement sowie Fragen digitaler Souveränität\, europäischer Werte und ökologischer Nachhaltigkeit spielen eine Rolle. \nIm Workshop diskutieren wir\, welche ethischen Erwartungen künftig relevant sein werden und ob diese konkret in Datentreuhandmodellen operationalisiert werden sollten. Der Workshop richtet sich an Fachleute aus Praxis\, Forschung\, Verwaltung und Politik\, die Datentreuhandmodelle entwickeln\, anwenden oder bewerten. Er bietet Raum für Austausch und gemeinsame Reflexion – mit dem Ziel\, Datentreuhandmodelle und ihre Kontexte praxisnah weiterzudenken.\n\nDatentreuhandmodelle stehen im Zentrum aktueller Debatten um vertrauenswürdige Datennutzung, digitale Souveränität und verantwortungsvolle Datenökonomien. Während rechtliche Rahmenbedingungen an Kontur gewinnen, bleibt das Zauberwort Ethik oft unterbelichtet: Welche Rolle spielt Digitalethik heute? Lässt sich über die zukünftige Bedeutung von Ethik für die konkrete Ausgestaltung und Akzeptanz von Datentreuhandmodellen etwas sagen? Und was meint „Ethik“ überhaupt? Der...
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SUMMARY:Von Praxisanforderungen zu Vertragsentwürfen in Datentreuhandmodellen
DESCRIPTION:Datentreuhandmodelle scheitern in der Praxis häufig nicht an fehlenden Ideen\, sondern an der Übersetzung operativer Anforderungen in rechtssichere und konsistente Governance- und Vertragsstrukturen. Ein zentraler Grund hierfür sind bestehende Kommunikationsbarrieren zwischen Business-Einheiten (z. B. Geschäftsführung oder Projektverantwortliche) und juristischen Akteuren.  \nDer Workshop stellt das Forschungsprojekt KS-ROAD sowie ein begleitendes Webtool vor\, das genau diese Lücke adressiert: Es unterstützt Projektteams dabei\, Anforderungen an Datentreuhand und Datenkooperationen strukturiert zu erfassen und systematisch in rechtliche Dokumente zu überführen. \nIm Fokus stehen der dreistufige Ansatz des Tools – von der Einordnung des Projekt- bzw. Entwicklungsstands über die anwendungsspezifische Ausgestaltung von Datentreuhandfunktionen bis hin zur KI-gestützten Generierung von ersten Vertragsbausteinen. Anhand von Praxisbeispielen aus laufenden Datentreuhand- und Datenökosystemprojekten sollen Erfahrungen\, Grenzen und Weiterentwicklungsbedarfe diskutiert werden. Der Workshop richtet sich an Akteure aus Projekten\, Netzwerken und Fördervorhaben\, die Datentreuhand nicht nur konzeptionell\, sondern praktisch umsetzen wollen.\n\nDatentreuhandmodelle scheitern in der Praxis häufig nicht an fehlenden Ideen, sondern an der Übersetzung operativer Anforderungen in rechtssichere und konsistente Governance- und Vertragsstrukturen. Ein zentraler Grund hierfür sind bestehende Kommunikationsbarrieren zwischen Business-Einheiten (z. B. Geschäftsführung oder Projektverantwortliche) und juristischen Akteuren. Der Workshop stellt das Forschungsprojekt KS-ROAD sowie ein begleitendes Webtool vor, das genau diese Lücke...
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SUMMARY:Datentreuhänder als Akteure regulierter Datenmärkte
DESCRIPTION:Wie fügt sich die Rolle von Datentreuhändern in die europäische Datenstrategie ein – und was ändert sich durch den digitalen Omnibus? Der Workshop beleuchtet die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen und prüft\, ob sie den politischen Zielen eines innovativen\, zugleich dezentralen Datenökosystems gerecht werden. \nMit der europäischen Datenstrategie verfolgt der europäische Gesetzgeber das Ziel\, Daten für Innovationen zusammenzuführen und zugleich die Entscheidungsbefugnis über die Nutzung der Daten dezentral zu halten\, um die Entstehung von Marktmacht auf neuen Märkten zu verhindern. Datentreuhänder spielen eine entscheidende Rolle in diesem\, von der EU Kommission erdachten Datenökosystem und sind deshalb von zahlreichen Regelungen betroffen. Im Workshop werden rechtliche Rahmenbedingungen vor und nach den Änderungen durch den anstehenden digitalen Omnibus systematisiert und aus der Perspektive von Datentreuhändern auf ihre Kohärenz mit der politischen Zielsetzung hin untersucht.\n\nWie fügt sich die Rolle von Datentreuhändern in die europäische Datenstrategie ein – und was ändert sich durch den digitalen Omnibus? Der Workshop beleuchtet die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen und prüft, ob sie den politischen Zielen eines innovativen, zugleich dezentralen Datenökosystems gerecht werden. Mit der europäischen Datenstrategie verfolgt der europäische Gesetzgeber das Ziel, Daten für Innovationen...
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SUMMARY:Best Practices: Geschäftsmodelle von Datentreuhändern
DESCRIPTION:Praktische Einblicke statt theoretischer Betrachtungen: obwohl Datentreuhandmodelle in datenbasierten Ökosystemen zunehmend an Bedeutung gewinnen\, gibt es in Deutschland bisher kaum etablierte Beispiele. Im Workshop haben zwei laufende Datentreuhand-Projekte konkrete Geschäftsmodellaspekte und Entwicklungsprozesse präsentiert.  \nViele Datentreuhand-Projekte stehen aktuell vor dem Ende ihrer Förderung und damit vor der Herausforderung\, das Projekt in den operativen Betrieb zu überführen. Im Vorgänger-Workshop „Vertrauen hat seinen Preis“ (Juli 2025) berichteten Teilnehmende jedoch von diversen Problemstellungen bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen. So wurden unter anderem unklare Bedarfe am Markt\, Finanzierungslücken sowie Schwierigkeiten bei der Skalierung genannt. Diese Erfahrungen zeigen\, dass trotz zunehmender Bedeutung von Datentreuhandmodellen essentielle Hürden der Verstetigung bislang nicht gelöst sind. \nIm Workshop gaben daher zwei Projekte* u.a. Einblicke in ausgewählte Geschäftsmodellaspekte und Herangehensweisen im eigenen Entwicklungsprozess. Nach kurzen Präsentationen zu Themen wie Value Proposition\, möglichen Ertragsmechanismen und Meilensteinen nutzten die Praktiker:innen und Forschenden die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung. Dabei wurde zum Beispiel der Mehrwert klarer Begriffsklärungen hervorgehoben\, um eine gemeinsame „Sprache“ zu etablieren; zudem wurden Ansätze zur Erweiterung bestehender Geschäftsmodelle diskutiert sowie notwendige Fähigkeiten – einschließlich der Bedeutung von Vertriebs- und Marktzugangskompetenzen – reflektiert. \n*Kurzbeschreibung der Projekte: \nTransit:\nIm Projekt TRANSIT (2022-2024) stand die Entwicklung eines Datentreuhandkonzepts für den sicheren und vertrauenswürdigen Datenaustausch zwischen Logistikdienstleistern im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Anwendern aus der Logistikbranche wurde ein Tool entwickelt\, das das geschützte Teilen sensibler Auftragsdaten in Unterauftragsprozessen ermöglicht. Ergänzend dazu wurden Geschäftsmodelle für die TRANSIT-Plattform ausgearbeitet. Im Anschlussprojekt TRANSIT-ON (2025-2026) werden gezielt Onboarding-Maßnahmen untersucht\, um besser zu verstehen\, wie Logistikunternehmen von den Vorteilen eines Datentreuhandmodells überzeugt und erfolgreich in die Nutzung begleitet werden können. \nTapir:\nTapir hat es sich zur Aufgabe gemacht\, Organisationen aussagekräftige und umsetzbare Einblicke in ihre Belegschaft zu verschaffen\, indem es die erste Blockchain-basierte Plattform für eine branchenübergreifende Datenzusammenarbeit im HR-Bereich entwickelt.\n\nPraktische Einblicke statt theoretischer Betrachtungen: obwohl Datentreuhandmodelle in datenbasierten Ökosystemen zunehmend an Bedeutung gewinnen, gibt es in Deutschland bisher kaum etablierte Beispiele. Im Workshop haben zwei laufende Datentreuhand-Projekte konkrete Geschäftsmodellaspekte und Entwicklungsprozesse präsentiert.  Viele Datentreuhand-Projekte stehen aktuell vor dem Ende ihrer Förderung und damit vor der Herausforderung, das Projekt in den operativen Betrieb zu überführen....
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SUMMARY:Abschlusstagung des Projekts "Datentreuhand als Garant für Informationsfreiheit – DaGarIn"
DESCRIPTION:Am 5. Dezember 2025 findet in Gießen die Abschlusstagung des Forschungsprojekts Datentreuhand als Garant für Informationsfreiheit (DaGarIn) statt.Unter dem Titel „Perspektiven der Informationsfreiheit für die treuhandvermittelte Datennutzung“ werden die zentralen Ergebnisse des Projekts vorgestellt und mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. \nIm Mittelpunkt der Tagung steht die Frage\, welche Rolle Datentreuhandmodelle künftig bei der Vermittlung und Bereitstellung von Daten der öffentlichen Hand – insbesondere jenseits klassischer IFG-Anfragen – spielen können. Darüber hinaus sollen die normativen Erwartungen an staatliche Transparenz und die Gestaltung vertrauenswürdiger Datenzugänge reflektiert werden. \nZiel der Veranstaltung ist es\, die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse zu präsentieren und mit Perspektiven aus unterschiedlichen Disziplinen und Datentreuhandprojekten ins Gespräch zu bringen. \n\nVorläufiges Pogramm DaGarIn Abschlusstagung 05.12.25\n\nAm 5. Dezember 2025 findet in Gießen die Abschlusstagung des Forschungsprojekts Datentreuhand als Garant für Informationsfreiheit (DaGarIn) statt.Unter dem Titel „Perspektiven der Informationsfreiheit für die treuhandvermittelte Datennutzung“ werden die zentralen Ergebnisse des Projekts vorgestellt und mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, welche Rolle Datentreuhandmodelle künftig bei der...
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SUMMARY:DTM für Logistik: Technische Vorstellung der TRANSIT-Plattform
DESCRIPTION:Im Projekt TRANSIT wurde ein Kooperationsmodell mit einer datentreuhandgestützten Datenverarbeitung für Logistikunternehmen entwickelt und prototypisch in Form einer Plattform umgesetzt. Der Datentreuhänder\, der als B2B-Intermediär handelt\, soll dabei eine engere Kooperation zwischen Unternehmen ermöglichen und fördern. Unter Einsatz des Treuhänders werden dabei sensible Geschäftsprozessdaten ausgetauscht\, die unter heutigen Bedingungen nicht oder nur widerwillig geteilt werden\, wie z.B. Informationen zu Ladekapazitäten und Lieferbeziehungen.  \nIn diesem Workshop präsentiert Ihnen Michael Koch das Projekt TRANSIT und wird Ihnen einen detaillierten Einblick in die technische Umsetzung der Plattform geben. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für einen regen Austausch und Diskussion zu technischen Fragen und den vorgestellten Lösungsansätzen. \nWeitere Informationen zum Projekt TRANSIT finden Sie unter: https://transit-project.de/\n\nIm Projekt TRANSIT wurde ein Kooperationsmodell mit einer datentreuhandgestützten Datenverarbeitung für Logistikunternehmen entwickelt und prototypisch in Form einer Plattform umgesetzt. Der Datentreuhänder, der als B2B-Intermediär handelt, soll dabei eine engere Kooperation zwischen Unternehmen ermöglichen und fördern. Unter Einsatz des Treuhänders werden dabei sensible Geschäftsprozessdaten ausgetauscht, die unter heutigen Bedingungen nicht oder nur widerwillig geteilt werden,...
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SUMMARY:Standardisierungsbedarfe für Datentreuhandmodelle zur Erarbeitung einer DIN SPEC
DESCRIPTION:Im Projekt KOOP-DAS untersuchen die Universität Koblenz und die Hypertegrity AG\, wie ein sicherer\, interoperabler sowie vertrauenswürdiger und souveräner Datenaustausch zwischen Datenplattformen gestaltet werden kann. \nAuf Basis des bisher erprobten Datenaustauschs zwischen der Datentreuhandplattform EG-DAS der Universität Koblenz und der Urban Data Space Platform (UDSP) von Hypertegrity wurden erste Standardisierungsbedarfe identifiziert. Ziel des Workshops ist es\, diese  gemeinsam mit Ihnen zu bewerten und mit Ihren Bedarfen für die Erarbeitung einer DIN SPEC zu Datentreuhandmodellen zu vervollständigen. \nWir laden Sie herzlich zur Teilnahme am Workshop ein und freuen uns auf Ihren wertvollen fachlichen Input. Ihre Perspektiven und Erfahrungen sind für uns sehr wichtig\, um eine praxisnahe Standardisierung im Bereich Datentreuhandmodelle vorzubereiten. \nDatum: 27. November 2025\nZeit: 13:00 – 16:30 Uhr\nOrt: TechnologieZentrum Koblenz\,\, 56070 Koblenz\nDer Workshop findet als Hybridveranstaltung statt\, eine Online-Teilnahme via WebEx ist möglich. \nInformationen zur Anmeldung sowie weitere Details und die Agenda finden Sie in der beigefügten Einladung oder direkt unter:\nhttps://datentreuhandschaft.de/workshop-2025/ \nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme am Workshop – entweder in Präsenz in Koblenz oder digital via WebEx (der Link wird wenige Tage vor dem Workshop an die angemeldeten Teilnehmenden kommuniziert)! \nMit freundlichen Grüßen\, \nfür das KOOP-DAS Team: Maria A. Wimmer \n  \nEinladung_Workshop_Datentreuhandmodelle\n\nIm Projekt KOOP-DAS untersuchen die Universität Koblenz und die Hypertegrity AG, wie ein sicherer, interoperabler sowie vertrauenswürdiger und souveräner Datenaustausch zwischen Datenplattformen gestaltet werden kann. Auf Basis des bisher erprobten Datenaustauschs zwischen der Datentreuhandplattform EG-DAS der Universität Koblenz und der Urban Data Space Platform (UDSP) von Hypertegrity wurden erste Standardisierungsbedarfe identifiziert. Ziel des Workshops ist...
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SUMMARY:Transfer-Workshop des BMFTR-Vorhabens "Rechtsformen für Datentreuhänder - ReFo_DaT"
DESCRIPTION:Regulatorische Vorgaben wie auch die Zielsetzung einer nachhaltigen Etablierung am Markt legen Datentreuhändern eine rechtliche Selbstständigkeit ihrer Organisation nahe. Dies wirft zwangsläufig die Frage nach der passenden Rechtsform und ihrer konkreten Ausgestaltung auf. Diese Fragestellung wird im Rahmen des Workshops eingehender betrachtet. \nIn verschiedenen Sektoren und Datendomänen wird aktuell an der Entwicklung funktionsfähiger Datentreuhänder gearbeitet. Hierbei zeigt sich eine beeindruckende Vielfalt an unterschiedlichen Varianten von Datentreuhändern\, Betreiberkonstellationen wie auch organisatorischen Ausgestaltungsformen und Governance-Ansätzen. Sowohl zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben als auch zur nachhaltigen Etablierung von Datentreuhändern am Markt bietet sich die Option der rechtlichen Selbstständigkeit an. Die konkrete gesellschaftsrechtliche Ausformung rechtlich und organisatorisch selbstständiger Entitäten stellt jedoch eine komplexe juristische Herausforderung dar. Damit rücken Fragen der rechtlichen Eigenständigkeit\, der Rechtsformwahl und der gesellschaftsrechtlichen Ausgestaltung in den Mittelpunkt des Interesses\, insbesondere: \n\nWas spricht grundsätzlich für/gegen eine rechtliche Selbstständigkeit von Datentreuhändern?\nWelche allgemeinen und sektorspezifischen rechtlichen Rahmenvorgaben sind hierbei zu beachten?\nWelche Corporate Governance Prinzipien sind zu berücksichtigen?\nWelche Rechtsformen kommen grundsätzlich in Frage und welche Gestaltungsspielräume existieren bei der konkreten gesellschaftsrechtlichen Ausgestaltung?\nSind spezifische Rechtsformvarianten besonders geeignet für Datentreuhänder?\n\nIm Rahmen des BMFTR-Fördervorhabens ReFo_DaT – Rechtsformen für Datentreuhänder wurden existierende oder sich im Aufbau befindliche Datentreuhandprojekte im Hinblick auf ihre organisatorischen Strukturen\, ihre gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung\, ihre Governance\, ihre Betreiberkonstellationen und ihre Geschäftsmodelle untersucht. Projektziel ist die Erarbeitung von Entscheidungshilfen mit praxisnahen Hinweisen für den Aufbau von Datentreuhändern. Zum Projektabschluss veranstaltet das Vorhaben einen virtuellen Transfer-Workshop\, bei dem die zentralen Ergebnisse des Projekts vorgestellt und mit der Datentreuhand-Community gemeinsam diskutiert werden sollen.\n\nRegulatorische Vorgaben wie auch die Zielsetzung einer nachhaltigen Etablierung am Markt legen Datentreuhändern eine rechtliche Selbstständigkeit ihrer Organisation nahe. Dies wirft zwangsläufig die Frage nach der passenden Rechtsform und ihrer konkreten Ausgestaltung auf. Diese Fragestellung wird im Rahmen des Workshops eingehender betrachtet. In verschiedenen Sektoren und Datendomänen wird aktuell an der Entwicklung funktionsfähiger Datentreuhänder gearbeitet....
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SUMMARY:Datenteilen für digitale Innovationen - Nationale Konferenz Datentreuhandmodelle 2025
DESCRIPTION:Das DatenTreuhand-Kompetenznetzwerk DaTNet steht für Bereitstellung von Informationen\, Vermittlung von Kompetenzen und Ermöglichung von Erfahrungsaustausch zu für Datentreuhandinitiativen wesentlichen Themen wie Recht\, Technik\, Organisatorisches\, Geschäftsmodelle sowie zu Fragen des politischen Rahmens. Zudem fördern wir die Vernetzung bestehender Datentreuhandinitiativen und freuen uns\, Sie vor diesem Hintergrund auf die Nationale Konferenz Datentreuhandmodelle 2025 aufmerksam machen zu dürfen: \nUnter dem Titel „Datenteilen für digitale Innovationen – Nationale Konferenz Datentreuhandmodelle 2025“ wird die DTM-Vernetzungskonferenz vom 30. September 2025 ab etwa 11:30 Uhr bis 01. Oktober 2025 gegen 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Centralstation Darmstadt stattfinden. \nZusammen mit der Datentreuhand-Community bereiten wir ein spannendes Programm (Stand 29.09.2025) mit Impulsvorträgen\, Workshops und Podiumsdiskussionen vor und planen genug Zeit für Austausch und Kompetenzerweiterung ein\, um sich mit DTM-Best Practices auseinanderzusetzen und die gemeinsame Arbeit im DTM-Netzwerk zu stärken. \nBei Fragen können Sie sich gerne unter vernetzung2025datnet@zevedi.de bei uns melden. Wir von DaTNet freuen uns auf ein spannendes\, austausch- und diskussionsreiches Treffen mit Ihnen allen in Darmstadt! \n \n\nÜbernachtungsmöglichkeiten\nWir haben noch ein paar Zimmer im Welcome Hotel ganz in der Nähe der Centralstation reserviert. Melden Sie sich sehr gerne bei uns\, wenn Sie dort übernachten wollen: vernetzung2025datnet@zevedi.de \n(Das BMFTR übernimmt für einen Teilnehmer aus jedem geförderten Projekt die Übernachtungskosten in Höhe von max. 100 €/Nacht und Reisekosten in Höhe von max. 220 €\, zusammen max. 320 €.) \n\nHinweis zur Erstattung von Reisekosten\nFür durch das BMFTR (ehemals BMBF) geförderte DTM-Projekte wird das Ministerium die Reisekosten für max. eine(n) Teilnehmende(n) je Teilvorhaben (bzw. Einzelvorhaben\, sollte es kein Verbundvorhaben sein) übernehmen\, falls keine Mittel für die Teilnahme an den Vernetzungsveranstaltungen des BMBF im Rahmen Ihres Projektes beantragt und bewilligt wurden. Ein entsprechendes Formular für den Antrag auf Reisekostenerstattung werden wir Ihnen im Nachgang der Konferenzteilnahme zukommen lassen. Bitte stellen Sie vorab sicher\, dass Sie hierfür alle erforderlichen Belege (Bahntickets\, Hotelrechnungen\, etc.) gemeinsam mit Ihrem Antrag vorlegen können. Bitte beachten Sie dabei\, dass erst ab einer An-/Abreisezeit von mehr als zweieinhalb Stunden die Kosten für eine Hotelübernachtung übernommen werden können und bei der Reiseplanung die Höchstsätze gemäß Bundesreisekostengesetz zu beachten sind. Die Maximalhöhe für die Übernahme beträgt 330\,00 EUR (bestehend aus maximal 230\,00 EUR für An-/Abreise pro Person und maximal 100\,00 EUR für eine Hotelübernachtung pro Person. Weitere Teilnehmende können gerne auf Basis von Eigenmitteln teilnehmen.\n\nDas DatenTreuhand-Kompetenznetzwerk DaTNet steht für Bereitstellung von Informationen, Vermittlung von Kompetenzen und Ermöglichung von Erfahrungsaustausch zu für Datentreuhandinitiativen wesentlichen Themen wie Recht, Technik, Organisatorisches, Geschäftsmodelle sowie zu Fragen des politischen Rahmens. Zudem fördern wir die Vernetzung bestehender Datentreuhandinitiativen und freuen uns, Sie vor diesem Hintergrund auf die Nationale Konferenz Datentreuhandmodelle 2025 aufmerksam machen zu dürfen:...
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SUMMARY:Webinar: Datentreuhandmodelle im Praxistest – Chancen für Wirtschaft und Forschung
DESCRIPTION:Im folgenden möchten wir als DaTNet auf eine Veranstaltung aufmerksam machen\, die von „eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.“ und Beteiligung von Stephan Kreutzer und Fiona Bauer von der Technopolis Group durchgeführt wird: \n  \nData is the new oil\nWie fördert man aber diesen wertvollen Rohstoff\, ohne Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse zu gefährden? Die Antwort liegt im Konzept des Datentreuhänders. Unternehmen sitzen auf Schätzen an Informationen\, die die Forschung voranbringen könnten. Behörden benötigen für moderne Services Echtzeit-Daten\, scheuen aber die datenschutzrechtlichen Risiken. Wissenschaftler brauchen für valide Modelle Zugang zu hochwertigen realen Daten. Oder auch für das Training von KI-Modellen\, bei denen mehrere Unternehmen kooperieren. Denn hier können Datentreuhänder als neutrale Instanz die Vertrauensbasis für Kollaborationen schaffen. \nIn diesem Webinar lernen Sie: \n\nDie Grundprinzipien: Was ist ein Datentreuhänder und wie funktioniert das Modell technisch und rechtlich?\nAnwendungsfälle aus der Praxis: Konkrete Beispiele\, wie Unternehmen (B2B Data Sharing)\, die öffentliche Verwaltung und Unternehmen und Wissenschaft (KI-Training) bereits profitieren.\nRechtssicherheit: Wie der Datentreuhänder die Einhaltung der DSGVO und anderer Compliance-Anforderungen gewährleistet.\nQ&A Session: Erste Schritte zur Implementierung und wie Sie potenzielle Partner für ein Datentreuhänder-Modell identifizieren.\n\nDas Webinar zeigt\, wie ein Datentreuhänder Blockaden löst. Der Datentreuhänder agiert als neutraler\, technisch und rechtlich abgesicherter Vermittler\, der Daten so aufbereitet\, bereitstellt\, dass Quelle geschützt bleibt\, aber der Nutzwert der Daten maximiert wird. Es geht um die Datenökonomie der Zukunft\, basierend auf wissenschaftlicher Begleitforschung von Pilotprojekten zur Entwicklung und Erprobung von Datentreuhandmodellen in Forschung und Wirtschaft. Das Vorhaben wird durch die Europäische Union und das Bundesministerium für Forschung\, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. \nKostenlose Anmeldung unter: https://www.eco.de/event/datentreuhandmodelle-im-praxistest-chancen-fuer-wirtschaft-und-forschung/  \n\nIm folgenden möchten wir als DaTNet auf eine Veranstaltung aufmerksam machen, die von "eco - Verband der Internetwirtschaft e.V." und Beteiligung von Stephan Kreutzer und Fiona Bauer von der Technopolis Group durchgeführt wird:  &nbsp; Data is the new oil Wie fördert man aber diesen wertvollen Rohstoff, ohne Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse zu gefährden? Die Antwort liegt...
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SUMMARY:Rechtsformen für Datentreuhänder: Rechtsformwahl und -gestaltung
DESCRIPTION:Sowohl regulatorische Anforderungen als auch die Zielsetzung einer nachhaltigen Etablierung am Markt legen Datentreuhändern oftmals eine rechtliche Selbstständigkeit ihrer Organisation nahe. Dies wirft zwangsläufig die Frage nach der Auswahl einer passenden Rechtsform und deren konkreter Ausgestaltung auf. Diese Frage wurde im Rahmen des Workshops näher beleuchtet. \nAktuell wird in verschiedenen Sektoren und Datendomänen an der Entwicklung funktionsfähiger Datentreuhänder gearbeitet. Die Praxis zeigt hierbei eine beeindruckende Vielfalt an unterschiedlichen Typen von Datentreuhändern\, Betreiberkonstellationen\, organisatorischen Ausgestaltungsformen\, Governance-Ansätzen wie auch technologischen Herangehensweisen. Sowohl zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen als auch zur nachhaltigen Etablierung von Datentreuhändern in der Praxis bietet sich die Option der rechtlichen Eigenständigkeit an. Die konkrete gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung rechtlich und organisatorisch selbstständiger Entitäten stellt jedoch eine komplexe juristische Herausforderung dar. Damit rücken Fragen der Rechtsformwahl und der Ausgestaltung derselben in den Mittelpunkt des Interesses. \nIm Rahmen eines 90-minütigen Workshops beleuchteten die Referenten Daniel Ostrovski\, Christian Person und Hendrik Vormwald zentrale Fragen rund um die Rechtsformwahl für Datentreuhänder: Welche allgemeinen und ggf. sektorspezifischen rechtlichen Rahmenvorgaben sind zu beachten? Welche Corporate Governance Prinzipien sind zu berücksichtigen? Welche Rechtsformen kommen grundsätzlich in Frage und welche Gestaltungsspielräume existieren bei der konkreten gesellschaftsrechtlichen Ausgestaltung? Sind spezifische Rechtsformvarianten besonders geeignet für Datentreuhänder? \nDarüber hinaus präsentierten die Referenten den Prototypen eines Online-Tools\, das im Rahmen des BMFTR-Projekts ReFo_DaT – Rechtsformen für Datentreuhänder entwickelt wird\, den „Schnellcheck Rechtsformwahl“. Dieses Tool eröffnet die Möglichkeit\, sich schnell einen kompakten Überblick über Anforderungen\, Vorgaben und Kriterien unterschiedlicher Rechtsformen zu verschaffen\, um eine erste Abschätzung vornehmen zu können\, welche Rechtsform möglicherweise für das eigene Datentreuhandprojekt geeignet sein könnte. \nNach einem 45-minütigen Impuls zu den aufgeworfenen Fragen konnten die Teilnehmenden im offenen Austausch eigene Erfahrungen\, Annahmen oder Fragen einbringen und erhielten die Möglichkeit\, sich hierüber mit anderen Projekten und Akteuren auszutauschen und zu vernetzen. Von diesen Möglichkeiten wurde während der Veranstaltung rege Gebrauch gemacht.\n\nSowohl regulatorische Anforderungen als auch die Zielsetzung einer nachhaltigen Etablierung am Markt legen Datentreuhändern oftmals eine rechtliche Selbstständigkeit ihrer Organisation nahe. Dies wirft zwangsläufig die Frage nach der Auswahl einer passenden Rechtsform und deren konkreter Ausgestaltung auf. Diese Frage soll im Rahmen des Workshops näher beleuchtet werden.
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SUMMARY:Daten für die Energiewirtschaft 
DESCRIPTION:Dr. Julia Möller-Klapperich\, LL.M. (FU Berlin) \nDie Entwicklung zum fast vollständigen Einsatz erneuerbarer Energiequellen stellt aufgrund der technischen Erfordernisse der Netzstabilität eine große planerische Herausforderung für die Energiewirtschaft in Deutschland und Europa dar. Der sog. European Energy Data Space soll die für diese Planung und für eine zukunftsfähige Entwicklung der Energiewirtschaft notwendigen Daten verfügbar und nutzbar machen. Der Workshop stellt den Planungsstand\, den Rechtsrahmen und die Datentreuhänder als mögliche Akteure in den Fokus.   \nDie Entwicklung hin zum fast vollständigen Einsatz erneuerbarer Energiequellen stellt aufgrund der technischen Anforderungen an die Netzstabilität eine große planerische Herausforderung für die Energiewirtschaft in Deutschland und Europa dar. Der Ausbau und die Integration ressourcenabhängiger Energieerzeugungsformen\, wie Wind- oder Solarenergie\, erfordern eine präzise und vorausschauende Steuerung der Netze und eine enge Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren der Energiewirtschaft. \nDer sogenannte European Energy Data Space soll die für diese Planung und für eine zukunftsfähige Entwicklung der Energiewirtschaft notwendigen Daten verfügbar und nutzbar machen. Dabei geht es nicht nur um die Sammlung und Bereitstellung von Daten\, sondern auch um Fragen der Interoperabilität\, Datensicherheit und Transparenz. \nIm Fokus des Workshops stehen der Rechtsrahmen sowie der aktuelle Planungsstand des europäischen Energiedatenraums und Datentreuhänder als mögliche Akteure. Zudem werden konkrete Anwendungsbeispiele und Perspektiven beleuchtet\, um aufzuzeigen\, wie Datentreuhänder die Transformation der Energiewirtschaft aktiv unterstützen können.\n\nDie Entwicklung zum fast vollständigen Einsatz erneuerbarer Energiequellen stellt aufgrund der technischen Erfordernisse der Netzstabilität eine große planerische Herausforderung für die Energiewirtschaft in Deutschland und Europa das. Der sog. European Energy Data Space soll die für diese Planung und für eine zukunftsfähige Entwicklung der Energiewirtschaft notwendigen Daten vefügbar und nutzbar machen. Der Workshop stellt den Planungsstand, den Rechtsrahmen und die Datentreuhänder als mögliche Akteure in den Fokus.  
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SUMMARY:Wie halten es DTM mit der rechtlichen Selbstständigkeit?
DESCRIPTION:Prof. Dr. Petra Gehring (TU Darmstadt)\nMoritz Jetzen (Philipps-Universität Marburg) \nInnerhalb des Datentreuhanddiskurses wird derzeit intensiv die Frage diskutiert\, ob bestimmte Datentreuhandmodelle (DTM) Datenvermittlungsdienste im Sinne des Data Governance Act (DGA) sind\, denn eine Anmeldung würde mit der Forderung rechtlicher Selbständigkeit einhergehen. Der Workshop bietet hier Orientierungshilfe.  \nDer Data Governance Act (DGA\, Art. 12 lit. a) legt nahe\, Datentreuhänder als anmeldepflichtige Datenvermittlungsdienste anzusehen. Diese müssen durch einen rechtlich eigenständige Anbieter erbracht werden. Praktiker:innen\, die derzeit DTM entwickeln\, stehen vor der Herausforderung zu beurteilen\, ob und in welchem Umfang ihr Modell dieser Anmeldepflicht unterfällt. Damit verbunden ist die Entscheidung für eine rechtliche Selbständigkeit. \nIst der DGA stets umzusetzen? In Konstellationen\, bei denen DTM an Funktionseinheiten oder Abteilung in größere Einrichtungen eingebunden sind – etwa in Datenintegrationszentren oder in Kliniken – kann es gute Gründe geben\, dies nicht zu ändern. \nDer Workshop möchte diesbezüglich grundlegende Orientierung bieten\, aber auch den wechselseitigen Austausch eröffnen: Was spricht für\, was gegen die rechtliche Selbständigkeit? Was wären Wege für die Verselbständigung einer Datentreuhandstelle? Welche Fragen zum Komplex Selbständigkeit/DGA/Rechtsformenwahl sollte DaTNet in weiteren Workshops aufgreifen?\n\nInnerhalb des Datentreuhanddiskurses wird derzeit intensiv die Frage diskutiert, ob bestimmte Datentreuhandmodelle (DTM) Datenvermittlungsdienste im Sinne des Data Governance Act (DGA) sind, denn eine Anmeldung würde mit der Forderung rechtlicher Selbständigkeit einhergehen. Der Workshop bietet hier Orientierungshilfe. 
URL:https://datnet.eu/event/wie-halten-es-dtm-mit-der-rechtlichen-selbststaendigkeit/
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SUMMARY:Vertrauen hat seinen Preis: Einnahmequellen für Datentreuhänder
DESCRIPTION:Toni Heinze (TU Dresden)\nDr. Christian Person (TU Darmstadt) \nIn datenbasierten Ökosystemen gewinnen Datentreuhandmodelle zunehmend an Bedeutung – insbesondere wenn es darum geht\, vertrauensvolle Rahmenbedingungen für die gemeinsame Datennutzung zu schaffen. Während rechtliche\, technische und organisatorische Lösungen vielfach erprobt werden\, bleibt der wirtschaftliche Betrieb in Pilot- oder Forschungsprojekten oft ausgeblendet.  \nViele Projekte scheitern auf dem Weg aus der Projektlogik in eine tragfähige Verstetigung folglich an der Frage\, wie sie ihre Leistungen nachhaltig finanzieren können. Einnahmequellen sind oft unklar\, Nutzerzahlen schwer kalkulierbar\, und ein tragfähiges Geschäftsmodell fehlt. Damit rückt die zentrale Frage in den Fokus: Wie können Datentreuhandmodelle so gestaltet werden\, dass sie langfristig wirken und zugleich wirtschaftlich tragfähig sind? \nIm Rahmen eines 90-minütigen Workshops beleuchteten die Referenten Toni Heinze und Christian Person zentrale Fragen rund um die Verstetigung von Datentreuhändern: Was ist ein Geschäftsmodell? Welche Werte erzeugt eine Datentreuhandstelle und welche Einnahmequellen sind realistisch? Wie beeinflussen einzelne Finanzierungsperspektiven und Rechtsformen das Vertrauen in Datentreuhandstellen? Wie lässt sich eine dauerhafte Finanzierung des Betriebs eines Datentreuhänders sicherstellen? \nNach kurzen Impulsen zu den aufgeworfenen Fragen konnten die Teilnehmenden im offenen Austausch eigene Erfahrungen\, Annahmen oder Fragen einbringen und erhielten die Möglichkeit\, sich mit anderen Projekten und Akteuren zu vernetzen. Von diesen Möglichkeiten wurde während der Veranstaltung rege Gebrauch gemacht.\n\nIm Workshop „Vertrauen hat seinen Preis: Einnahmequellen für Datentreuhänder“ erwarten Sie Impulse, Diskussionen und Austausch zu Erlösmöglichkeiten und zur Sicherstellung der finanziellen Nachhaltigkeit von Datentreuhändern.
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